Anfang 2018 sind diverse Organisationen, Verbände und Initiativen zusammengekommen, um den gemeinsamen Kampf gegen den Rechtsruck aufzunehmen. Wichtig war dabei vor allem die Vielfalt der Themen, für die sich die verschiedenen Gruppen einsetzen: Flucht & Asyl, Antirassismus, Friedensinitiativen, LGBTI*, Feminismus und soziale Themen.

Das Ergebnis war die Demonstration #ausgehetzt – Gemeinsam gegen die Politik der Angst! am 22. Juli 2018. 50.000 Menschen haben allein an diesem Tag gezeigt, dass wir sehr viele sind, die sich mit Anstand und Haltung gegen Hetze und den Rechtsruck in Politik und Gesellschaft wehren. Überhaupt war 2018 das Jahr der Demonstrationen und Proteste – es ist eine soziale Bewegung gegen Rechts entstanden.

2019 wollen wir daran anknüpfen, noch stärker werden, die Bande enger knüpfen und nicht lockerlassen. Aus Unterzeichnern eines Demo-Aufrufs wird

#ausgehetzt – das Bündnis.

Als Bündnis unter dem Namen #ausgehetzt wollen wir uns untereinander stärken, um geschlossen auftreten und aufrufen zu können, entweder für gemeinsame Aktionen oder für Aktionen von Bündnismitgliedern. Uns geht es dabei um die generelle Aktivierung der Zivilgesellschaft im Namen und Sinn von #ausgehetzt.

Außerdem sind wir als #ausgehetzt ein wichtiger Teil der bundesweiten #unteilbar Bewegung, da unsere Demo am 22. Juli 2018 in München eine entscheidende Initialzündung für #unteilbar am 13. Oktober in Berlin war.

Der 17. März 2019 soll der Startschuss für #ausgehetzt – das Bündnis sein. Ein Bündnis der Vielfalt aus Bayern, das sich für Solidarität und eine offene Gesellschaft einsetzt.

Dafür steht #ausgehetzt – das Bündnis:

Wir sind ein Bündnis der Vielfalt aus Bayern, das sich für Solidarität und eine offene Gesellschaft einsetzt. Wir wollen durch die Stärke der Vielen auch im Verbund mit #unteilbar bundesweit gesellschaftlichen und politischen Einfluss nehmen und den gesellschaftlichen Wahlkampf gegen Rechts gestalten.

  • Wir stehen für eine offene und freie Gesellschaft und gleiche Rechte für alle unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Identität und sozialem Status.
    gegen Intoleranz und Diskriminierung
  • Wir fördern Solidarität, Menschlichkeit und Vielfalt als Bereicherung und Stärke unserer Gesellschaft.
    → gegen eine Politik der Ausgrenzung und die Dominanz einer vermeintlichen Leitkultur
  • Die Achtung und Verteidigung der Menschenrechte und demokratischer, rechtsstaatlicher, freiheitlicher Strukturen sind unser Antrieb.
    → gegen den Abbau des Rechtsstaates und die Verletzung von Freiheits- und Menschenrechten
  • Wir lehnen eine Hierarchisierung sozialer Probleme ab.
    → gegen soziale Spaltungen
  • Wir sind außerparlamentarisch und handeln parteiunabhängig.
    → keine spezifische Unterstützung für Parteien
  • Unser Einsatz ist gewaltfrei im Handeln und in der Sprache.
    → gegen jegliche Äußerung von Hass oder Unterstützung von Gewalt

Gruppierungen, Organisationen oder Personen, die entgegen der oben genannten Inhalte handeln oder kommunizieren, können nicht Teil des Bündnisses sein.

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