Wir überlassen Sachsen nicht den Nationalisten!

Aktivist*innen im Austausch.

Welche Unterstützung braucht Sachsen? Welche Gemeinsamkeiten gibt es mit Bayern? Wie können wir solidarisch sein? Darüber tauschen sich Aktive aus Dresden und München auf unserer Podiumsdiskussion aus.

Die letzten Wahlen haben (mal wieder) erschreckende Ergebnisse für die AfD und teils auch NPD zu Tage gebracht: Die AfD wurde bei der Europawahl stärkste Kraft in Sachsen und Brandenburg und wird nach den Kommunalwahlen in zahlreichen Stadträten sitzen oder sogar Bürgermeister stellen, die NPD kann in den schlimmsten Stimmbezirken zweistellige Ergebnisse verzeichnen.

Das „Mauer hoch“ Bashing aus dem Westen nutzt niemandem, das Festhalten an schlechten Wende-Erfahrungen aus dem Osten auch nicht. Überhaupt ist es völlig kontraproduktiv von denen im Westen oder Osten zu sprechen.

Nationalismus, Rassismus und Faschismus gehen uns alle, überall und immer etwas an und eine drohende Koalition mit der AfD in Sachsen wäre eine Zäsur, die wir nicht wollen. 

Ohne Frage hat der Widerstand gegen den neuen Nationalismus es in Sachsen deutlich schwerer als in München. Und die Repressalien durch rechte Kräfte sind dort in vielen verschiedenen Zusammenhängen bittere Realität.

Deshalb wollen wir zuhören, wir wollen die Geschichten der Aktivist*innen gegen Rechts, der antifaschistischen und antirassistischen Bewegungen hören. Am ersten Juli hatten wir eine erste erfolgreiche Podiumsdiskussion dazu im EineWeltHaus.

Auf dem Podium von links:

Moderation: Stephan Lessenich, Soziologe LMU München

  • Hannah Eitel (Weiterdenken – Heinrich Böll Stiftung Sachsen), Dresden
  • Leslie Pikazo, Polizeiklasse, München
  • Madlyn Sauer, Studierendenvertreterin der Hochschule für Bildende Künste, Dresden
  • Jana Weidhaase, Bayerischer Flüchtlingsrat, München

 


Und am 24. August werden wir gemeinsam mit #unteilbar Sachsen in Dresden zeigen, dass in unserer Gesellschaft Rassismus, Nationalismus und Faschismus keinen Platz haben.

 

Für #bunteFreistaaten

Einlassvorbehalt
Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, homo- / transphobe oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

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